Ein Baum braucht keine Menschen. Menschen brauchen Bäume.
Michelstadt im Odenwald
Für alle, die sich mit ihren Bäumen verbunden fühlen. Ob Privatgarten, öffentlicher Park oder historischer Baumbestand: wir kümmern uns um deine Bäume, als wären es unsere eigenen.
Baumkontrolle, Baumpflege, Kronensicherung, Baumpflanzung, Baumfällung, Stellungnahme, Boden und Baumumfeld.
Leistungen
Die wichtigsten für den Baum. Jede davon hat einen Grund, hier zu stehen. Alles Weitere rund um den Baum gehört genauso dazu.

Sicherheit beginnt mit dem Blick fürs Detail. Wer einen Baum besitzt, haftet für die Gefahren, die von ihm ausgehen. Verlangt wird keine Garantie: Bäume sind Lebewesen und ein gesund aussehender Baum kann versagen. Verlangt wird, dass regelmäßig und fachkundig hingeschaut wurde und dass man das belegen kann.
Ein Baum ohne auffindbare, datierte Dokumentation ist im Streitfall ein unkontrollierter Baum. Auch wenn dreimal jemand hingeschaut hat.
Im Wortlaut der FLL-Baumkontrollrichtlinie: die Regelkontrolle ist eine Sichtkontrolle durch fachlich qualifizierte Inaugenscheinnahme vom Boden aus. Bleiben danach Zweifel, folgt die eingehende Untersuchung.

Jeder Baum erzählt seine eigene Geschichte. Jede Wunde, jeder Wulst, jeder Trieb ist die Antwort auf etwas, das vorher passiert ist. Wer das lesen kann, weiß, was der Baum als Nächstes tun wird und entscheidet vorausschauend, was er braucht.
Im Seil oder mit Hubsteiger. Es entscheidet nicht, was schneller geht, sondern was den Baum weniger belastet.
So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Ein Baum, der nichts braucht, bekommt bei uns nichts.

Zwei Stämmlinge, die eng aneinander hochgewachsen sind, halten oft nur außen zusammen. Der Zwiesel mit eingewachsener Rinde ist der häufigste Ausbruch an Garten- und Straßenbäumen. Ein System in der Krone nimmt die Last, bevor die Verbindung aufreißt.
Eine Sicherung ist das Gegenteil einer Fällung. Sie ist der Grund, warum ein Baum stehen bleiben kann.
Verletzungsfreie Seil- und Gurtbandsysteme, dynamisch oder statisch, nach ZTV-Baumpflege 2017.
Ein Baum, der falsch gesetzt wird, ist in zehn Jahren ein Pflegefall. Am Anfang steht deshalb nicht die Pflanzgrube, sondern der Standort. Wie viel Platz hat die Krone in zwanzig Jahren, wie viel die Wurzel, wie ist der Boden, was liegt darunter.
Die Art entscheidet der Standort, nicht der Katalog.
Pflanzung mit Verankerung und Anwuchspflege. Die ersten drei Standjahre entscheiden: wässern, Verankerung prüfen und Anbindungen lösen, bevor sie einschnüren.

Im Vordergrund steht der Baumerhalt. Gefällt wird erst, wenn Rückschnitt, Entlastung und Sicherung nicht mehr reichen.
Dann gibt es für jedes Szenario eine Lösung. Am Stück, wenn ringsum Platz ist. In Teilen, aus dem Seil oder von der Bühne. Und wo darunter nichts abgelegt werden kann, hebt der Kran jedes Stück heraus, bevor es fallen kann.
Licht und Laub sind keine Fällgründe.
Außerhalb des Waldes gilt vom 1. März bis 30. September ein Verbot, Bäume abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen, § 39 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz. Zulässig bleiben schonende Form- und Pflegeschnitte sowie Maßnahmen zur Gefahrenabwehr.
Wenn zwei Angebote weit auseinanderliegen, ist das oft keine Preisfrage. Es sind zwei verschiedene Verfahren. Frag nach, wie sie hoch wollen und warum.

Eine schriftliche Einschätzung zu einem konkreten Baum und einer konkreten Frage: Standsicherheit, Bruchsicherheit, Schutz auf der Baustelle, Streit mit den Nachbarn.
Bewusst kein Gutachten. Das ist ein anderer Begriff mit anderen Voraussetzungen und wer ihn führt, muss ihn belegen können.
Ich bin Baumpfleger, kein Jurist. Das hier ist Praxiswissen, keine Rechtsberatung.

Wenn eine Krone oben licht wird, liegt die Ursache fast immer unten. Wer dann nur schneidet, behandelt das Symptom und lässt den Grund stehen.
Belüftung, Bodenaustausch, Mykorrhiza und Düngung wirken nur, wenn die Ursache der Verdichtung mit verschwindet.
Vergessene Anbindungen schnüren Stämme ab. Dreiböcke, Pfähle und Manschetten kommen herunter, sobald der Baum allein steht.
Boden und Baumumfeld im Detail →
Ein Baum braucht keine Menschen. Menschen brauchen Bäume.
Wir kappen keine Bäume.
Nicht gegen Aufpreis und nicht auf Wunsch. Eine Kappung nimmt dem Baum die Krone und gibt ihm Nottriebe zurück, die schwach angebunden sind und nach wenigen Jahren an derselben Stelle ausbrechen. Über die großen Schnittstellen wandert Fäule nach innen.
Was wir stattdessen machen, ist die Nachbehandlung gekappter Bäume. Nach ZTV-Baumpflege eine Regel-Leistung und die Maßnahme, die aufräumt, was eine Kappung angerichtet hat.
Nicht der Baum muss begründen, warum ein Ast bleiben darf. Du musst begründen, warum er weg soll.
Wie wir arbeiten
Bevor irgendein Seil ausgepackt wird, stehen wir vor dem Baum und schauen. Umfeld, Wurzelbereich, Stamm, Kronenansatz, Krone. Fünf Minuten, in denen von außen betrachtet nichts geschieht.
In diesen Minuten fällt jede Entscheidung, die danach kommt. Wer unten steht und schaut, sieht aus, als täte er nichts. Das ist der Teil, für den du uns eigentlich bezahlst.
Jeder Schnitt hat einen Grund. Du erfährst welchen. Maßnahmen nach ZTV-Baumpflege sind dabei die Grundlage, nicht das Ziel.
Die eigentliche Arbeit beginnt dort, wo ein Baum und ein Mensch sich denselben Platz teilen. Dann gibt es selten eine richtige Lösung, sondern einen Kompromiss, der beiden gerecht wird. Den zu finden braucht Zeit. Die nehmen wir uns.
Seit 17 Jahren für Landkreise, Städte, Gemeinden und Ämter, für private Auftraggeber und für Stiftungen. Der Betrieb sitzt in Michelstadt.
Der günstigste Schnitt ist der, den in zehn Jahren niemand reparieren muss.
Vom Obstbaum im Reihenhausgarten bis zum Schlosspark. Im Seil, mit der Bühne oder am Kran.
Wir sagen, was wir tun und tun, was wir gesagt haben. Ändert sich etwas, erfährst du es, bevor wir anfangen.
Für Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros, Kommunen und Bauhöfe
Wir unterstützen Sie vorab bei Ihrem Bauvorhaben, damit kein Baum gehen muss, wo er hätte bleiben können. Planerische Fehler lassen sich vermeiden, solange sie auf dem Papier stehen. Auf der Baustelle lassen sie sich nur noch bezahlen.
Ein Baum, der erst nach Baubeginn zum Thema wird, ist meistens schon verloren. Er sieht es nur noch nicht so aus.
Die Angaben für die Vergabe
Referenzen mit Ansprechpartner, Leistungszeitraum und Auftragswert reichen wir mit dem Angebot ein.
Nachweis für öffentliche Auftraggeber auf Anfrage.
Kaukasische Flügelnuss im Schlosspark.
Wo wir arbeiten
Im Odenwaldkreis sind wir regelmäßig unterwegs: Michelstadt und Erbach, Bad König, Brensbach, Brombachtal, Fränkisch-Crumbach, Höchst, Lützelbach, Mossautal, Oberzent, Reichelsheim und Breuberg. Über die B47 genauso in Amorbach und Miltenberg.
Dazu die Nachbarschaft: die Bergstraße von Bensheim bis Wald-Michelbach, der Kreis Darmstadt-Dieburg mit Groß-Umstadt, Reinheim und Dieburg, der Untermain um Obernburg, Elsenfeld und Aschaffenburg, im Süden Eberbach, Buchen, Walldürn und Mosbach.
Frankfurt, Offenbach, Hanau, Mannheim, Heidelberg und Worms sind eine gute Stunde weg. Dorthin fahren wir, wenn die Aufgabe die Anfahrt trägt.
Wer den niedrigsten von vier Preisen sucht, findet ihn woanders. Wer wissen will, was sein Baum braucht, ist hier richtig.
Kontakt
Erzähl kurz, worum es geht. Wir sehen uns den Baum an, bevor wir über eine Maßnahme reden.
Das geht nicht am Telefon. Wer ohne hinzuschauen einen Preis nennt, verkauft Arbeitsstunden statt einer Lösung.
Die Erstberatung kostet nichts und verpflichtet zu nichts.